Käserei Gröbming

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Gründung der Käsereigenossenschaft

 

1896/97 beginnen die Winkler Bauern beim vlg. Prasthofer unter dem Käsereimeister Nußbaumer, Emmentaler zu erzeugen. Der finanzielle Erfolg läßt auf sich warten, die Milchmenge ist noch gering und die Begeisterung der Bauern, ihre Milch vom Hof zu tragen, hält sich noch in Grenzen.

 

So gibt es einige Sprüche aus dieser Zeit, wie zB „ein Bauer ruft nach einem Ersuchen, sich doch auch an der gemeinsamen Käserei zu beteiligen, seinem Ochsen ´Hüah´ zu und pflügt seinen Acker weiter“ oder „ein Bauer muß seine Milch selber zur Käserei tragen, da die Knechte befürchten, eine schlechte Kost ohne Butterschmalz zu bekommen“.

 

Trotzdem gelingt es, die anfänglichen Schwierigkeiten zu überwinden und, mit Hilfe der Käserei Woerle aus Vorarlberg, dem Gröbminger Unternehmen Erfolg zu verleihen.

 

Um 1900 wird von den Winkler und Gröbminger Bauern die Käsereigenossenschaft gegründet und Franz Haiger zum Obmann gewählt. Nach 2-jähriger Bauzeit steht der Neubau der Emmentaler-Käserei und wird 1902 feierlich eröffnet. Heute produziert die nach modernsten Richtlinien ausgestattete Gröbminger Käserei eine Reihe von Edelschimmel-Käsespezialitäten, die weit über unsere Grenzen hinaus bekannt sind.

 

Feierliche Eröffnung der Genossenschaftskäserei in Gröbming, 1902
Feierliche Eröffnung der Genossenschaftskäserei in Gröbming, 1902
FRANZ HAIGER, erster Obmann der Käsereigenossenschaft Gröbming, 1900
FRANZ HAIGER, erster Obmann der Käsereigenossenschaft Gröbming, 1900
Abrechnung von Milchlieferungen an die Gröbminger Käserei
Abrechnung von Milchlieferungen an die Gröbminger Käserei
Gröbminger Käse im Wandel der Zeit
Gröbminger Käse im Wandel der Zeit
Edelschimmel-Spezialitäten aus dem heutigen Käseprogramm
Edelschimmel-Spezialitäten aus dem heutigen Käseprogramm