Linotype

Eingetragen bei: Exponate | 0

 

 

Die alte Typensatz-Maschine aus den Beständen der Druckerei Wallig

 

Die Maschine, entwickelt vom deutschen Ottmar Mergenthaler im Jahre 1886, war sozusagen die Übergangsstufe zwischen dem manuellen Typensatz und dem späteren Desktop Publishing Verfahren, das heute noch im Gebrauch ist. Auf solch einer Maschine konnte der Setzer pro Stunde bis zu 5000 Zeichen bewältigen, sie wurde in erster Linie für den Zeitungsdruck verwendet.

 

Auf dem Ausstellungsstück, gestiftet von der Druckerei Wallig in Gröbming, wurde die Wochenzeitung „Der Ennstaler“ bis ins Jahr 1983 gesetzt. Dabei wurden die einzelnen Buchstabenzeilen (Matritzenzeilen, „line of types“ = namensgebend) auf der Maschine geschrieben und in Blei gegossen. Nach dem Druck wurden die Zeilen wieder eingeschmolzen und die Matritzen wieder zurück in die Maschine sortiert, um für den nächsten Druck bereit zu stehen.

 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des „Ennstaler“ wurde die ausrangierte Linotype dem Museum Gröbming übergeben.

 

 

Die alte TYPENSATZMASCHINE der Druckerei Wallig
Die alte TYPENSATZMASCHINE der Druckerei Wallig

 

Mechanisches Detail der LINOTYPE
Mechanisches Detail der LINOTYPE

 

Technisches Detail der LINOTYPE
Technisches Detail der LINOTYPE

 

Das waren noch - computerfreie - Zeiten
Das waren noch – computerfreie – Zeiten

 

Sondermarke der Deutschen Post anlässlich des 100. Geburtstages des Erfinders der Linotype
Sondermarke der Deutschen Post anlässlich des 100. Geburtstages des Erfinders der Linotype